Lebensmittelkontakt
 18488 / 0 Grüner Tee im Bericht der Oktober-Ausgabe der Stiftung Warentest
In den Aufguss gehen MOSH und MOAH praktisch nicht über - Beim Pulvertee Matcha werden Mineralölbestandteile aber vollständig mitgetrunken

In der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift der Stiftung Warentest ist ein Bericht enthalten, der sich mit der Untersuchung diverser Grüntees befasst.

Beim Tee ist es für den Verbraucher entscheidend, wie hoch der Schadstoffgehalt in dem daraus zubereiteten Getränk ist. Und das hängt im Wesentlichen von der Wasserlöslichkeit dieser Stoffe ab. So finden sich die kritischen Mineralölbestandteile MOSH (gesättigte Mineralölkohlenwasserstoffe) und MOAH (ungesättigte Mineralölkohlenwasserstoffe) genau wie andere fettlösliche Stoffe praktisch nicht im Teeaufguss wieder, wie die Untersuchungen der Stiftung Warentest zeigten.

Anders sieht es bei Matchatee aus, der nicht aufgebrüht, sondern aus Teepulver angerührt wird. Hier werden alle Kontaminanten mitgetrunken, auch die fettlöslichen Mineralölbestandteile.

Am Beispiel der Mineralölbestandteile sieht man aber auch, wie individuell unterschiedlich die einzelnen Tees belastet sind.

Diese Stoffe können aus der bedruckten Kartonverpackung stammen, was im Einzelfall bei der Untersuchung auch nachgewiesen wurde, aber auch aus Maschinenölen oder aus der Umwelt (z. B. aus Abgasen). Sie sind im Lebensmittel gesetzlich noch nicht geregelt, jedoch gibt es einen deutschen Verordnungsentwurf, der ihren Gehalt in Lebensmittelverpackungen aus Papier oder Karton, die unter Verwendung von Altpapierstoff hergestellt worden sind, begrenzen soll.


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